In Cala Ratjada an der Ostküste, auch schon als Ausgangshafen für Törns nach Menorca geeignet, bietet der Stadthafen Plätze für Transityachten. Wenn der Hafen zu voll ist, lässt es sich in der Cala Gat gut ankern. Zwischen Cap del Freu und Cap Farrutx gibt es an der Steilküste keine Ankerplätze, die kahle Felsinsel Farayo de Aubarca ist unbefeuert und nachts kaum zu sehen – Vorsicht beim Navigieren ist angesagt..
Die Küstenlinie von Cap Farrutx bis zum berühmten Cap Formentor besteht im wesentlichen aus zwei riesigen Buchten: der Bahia de Alcudia und der Bahia de Pollensa. Sichere Häfen sind hier zunächst der inzwischen gut ausgebaute Club Náutico Colonia de San Pedro, Ca’n Picafort (allerdings wegen häufiger Versandung nur bei sehr ruhigem Wetter für Yachten mit mehr als 1,60 Metern Tiefgang geeignet) und der hervorragend ausgebaute Sporthafen von Puerto Alcudia – Alcudiamar – mit fast zweihundert Plätzen für Transityachten und mehreren Charterbasen.
In der Bucht von Pollensa liegt man gut in der Marina Bon Aire (auch Puerto Cocodrillo genannt) im Süden der Bucht sowie in Puerto Pollensa in der Marina des Club Náutico und im Stadthafen. Westlich der vorgelagerten Insel Aucanada kann man bei Winden aus Nord und Nordwest gut tagsüber ankern, für einen Badestopp eignet sich auch die Cala del Pinar bei Punta Negra mit kleinen Sandstränden.